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Pilze gegen Engerlinge

Natürlicher Gegenspieler im Einsatz!


Am 12. April nutzte unser Head Greenkeeper Simon Filliger das trockene Frühlingswetter, um in Zusammenarbeit mit Fachspezialisten den Pilz "Metarhizium anisopliae" auszubringen. Dieser Pilz ist ein natürlicher Gegenspieler der Engerlinge von Juni- und Gartenlaubkäfer. Der Pilz kommt natürlicherweise im Boden vor und ist für Menschen, andere Tiere und Pflanzen ungefährlich. Gemäss FiBL-Betriebsmittelliste (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) ist das Mittel für den biologischen Landbau in der Schweiz zugelassen.

Wirkung:
Der erwähnte Pilz wird auf sterilisierten Gerstenkörnern ausgebracht, welche als Träger für den Pilz dienen. Diese Gerstenkörner werden in den Boden eingearbeitet. In der Erde beginnt sich der Pilz auszubreiten. Bei Berührung infizieren sich die Engerlinge mit dem Pilz und verenden ca. 3 - 14 Tage nach der Infektion. 

Vorgehen:
Eine Art "Saatmaschine" schlitzt den Boden auf, bringt die Gerstenkörner mind. 5 cm in den Boden ein und schliesst die Schlitze in einem Arbeitsgang. Im Anschluss wird die Fläche mehrfach gewalzt.

"Wir erwarten", so Simon Filliger, "dass wir mit dieser Behandlung den Gartenlaubkäfer mit der Zeit reduzieren können. In diesem Jahr haben wir eine Fläche von rund 4,5 Hektaren bearbeitet. Die Fachspezialisten werden die Ausbreitung des Pilzes im Verlaufe des Sommers fortlaufend kontrollieren und festhalten. Im Herbst werden die Erfahrungen genau analysiert. Es handelt sich also um einen längerfristigen Prozess."

Wer findet das Gerstenkorn?